Aktuelles

Neu – Infoportal „Rituelle Gewalt“
Seit kurzem gibt es unter der Adresse www.infoportal-rg.de ein neues Infoportal zum Thema „Rituelle Gewalt“. Hier können sich Betroffene, Angehörige oder auch Fachkräfte weitere Informationen zu dieser Thematik, sei es Gerichtsurteile etc. einholen.

Benefizveranstaltungen Musik und Text
Die Community Musik und Text – Hilfe für Menschen und Organisationen – veranstaltet mehrere Benefizkonzerte für wohltätige Zwecke. Weitere Infos von Musik und Text auf www.facebook.com/events/1730537413868967/

Zusammenfassung „Handbuch Schutzkonzepte sexueller Missbrauch – Befragungen zum Umsetzungsstand der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch“
Wir von Dornrose e.V., Fach-und Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in Weiden machen auf das Thema „Schutzkonzepte als Prävention vor sexuellem Missbrauch“ aufmerksam machen – ein Konzept, das in unseren Augen wichtig ist für Institutionen, die Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Menschen mit und ohne Behinderungen betreuen.

Die Forderung zu dieser Maßnahme stammt von Johannes-Wilhelm Rörig, unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs auf Bundesebene. Er betont, dass sich Einrichtungen und Organisationen durch die Installierung von Schutzkonzepten ihrer Verantwortung für dieses Thema stellen und zu Orten werden, an denen Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch geschätzt sind und Hilfe finden!
Wir von Dornrose e.V. sehen in der Umsetzung dieses Appells eine große Dringlichkeit!

Die Inhalte des `Handbuches Schutzkonzepte sexueller Missbrauch – Befragungen zum Umsetzungsstand der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch´ sind hier einsehbar:

www.beauftragter-missbrauch.de/praevention/schutzkonzepte/#Verhaltenskodex

Eine Zusammenfassung über die wichtigsten Säulen dieses Konzeptes ist auf unserer Homepage unter dem Button Angebote/Schutzkonzepte zu finden.

Das Handbuch weist wiederholt auf die Wichtigkeit einer engmaschigen Vernetzung insbesondere mit spezialisierten Fach-und Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt auf Kinderschutzfachkräfte in diesem Bereich hin.

Wir beraten bei Situationen von Bekanntwerden und bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch und sind für alle von sexualisierter Gewalt Betroffenen, unterstützenden Angehörigen und Fachpersonal da.

Wir von Dornrose e.V. sind an einer intensiven Vernetzung zum Schutze von Betroffenen sehr interessiert und stellen zur Umsetzung der Inhalte des Schutzkonzeptes gerne unsere Fachkompetenz und langjährige Praxiserfahrung zur Verfügung.

Wir helfen bei der praktischen Umsetzung des Schutzkonzeptes, führen Elternabende und Schulungen der Mitarbeiter/innen durch. Wir arbeiten mit Fachkräften zusammen, die für die sexualpädagogischen Bereiche zuständig sind sowie mit Kursleiter/Innen, die mit didaktisch ausgearbeiteten pädagogisch ansprechenden Konzepten die Kinder und Jugendliche informieren und aufklären.

Blog „ichhabeangezeigt“

Sie haben als Betroffene_r Erfahrungen mit einem Strafverfahren? Welche Erfahrungen mit der Polizei, Gutachter_innen, dem Verfahren, der Gerichtsverhandlung und der Rechtssprechung haben Sie gemacht? Waren sie über Ihre Rechte informiert worden? Hatten Sie Unterstützung durch eine Nebenklagevertretung oder psychosozialen Prozessbegleitung?

Ab sofort können Betroffene nach einer Anzeige von sexualisierter Gewalt ihre Erfahrungen mit der Polizei, Gutachter_innen, dem Verfahren, der Gerichtsverhandlung und der Rechtsprechung in einem Blog mitteilen. Zwei Mitglieder des Betroffenenrates beim UBSKM, Renate Bühn und Dorina Kolbe, wollen mit dem Blog www.ichhabeangezeigt.org Betroffenen von sexualisierter Gewalt als Kind, Jugendliche_r oder als Erwachsene_r ein Forum bieten, ihre Erfahrungen und die Lücken unseres Rechtssystems sichtbar zu machen.
Eine repräsentative bundesweite Studie über den Umgang mit Sexualstraffällen bei der Polizei, den Staatsanwaltschaften und Strafgerichten ist notwendig. Die Blogbetreiberinnen wollen gemeinsam mit dem Betroffenenrat die Rückmeldungen dokumentieren und auswerten und damit öffentliche Aufmerksamkeit und politischen Handlungsdruck erzielen.

Beratung zu Leistungen aus dem „Fonds sexueller Missbrauch“ (Ergänzendes Hilfesystem)

Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Familie erlebt haben und bis heute unter den Folgen leiden, können seit Mai 2013 Unterstützung durch den „Fonds sexueller Missbrauch“ beantragen.

Die Bundesregierung und manche Bundesländer haben dazu einen Fonds eingerichtet, den „Fonds sexueller Missbrauch“. Mit dem Geld, das dort liegt, können Therapien, Sachleistungen und Hilfsmittel bezahlt werden, die Belastungen verringern und die Lebenslage von Betroffenen verbessern sollen.

Das Besondere am „Fonds sexueller Missbrauch“ ist:
Es fördert genau solche Unterstützungsangebote, die von sogenannten anderen Leistungsträgern (zum Beispiel der gesetzlichen Krankenkasse) nicht oder nicht mehr bezahlt werden. Genaue Informationen dazu findet man auf der Homepage des Fonds: www.fonds-missbrauch.de unter „Antragsstellung“ > „Leitlinien zur Gewährung von Leistungen aus dem Fonds sexueller Missbrauch im familiären Bereich“.

Der Antrag zum „Fonds sexueller Missbrauch“ im familiären Bereich kann hier heruntergeladen werden.

Weiteres Informationsmaterial kann hier heruntergeladen werden.

Am „Fonds sexueller Missbrauch“ (Ergänzendes Hilfesystem) beteiligen sich auch manche großen Einrichtungen, wie zum Beispiel die evangelische und römisch-katholische Kirche. Allerdings verläuft das Bewilligungsverfahren dann etwas anders.

Menschen, die Unterstützung aus dem „Fonds sexueller Missbrauch“ (Ergänzendes Hilfesystem) beantragen wollen, können sich bei uns kostenlos beraten lassen. Unsere Beraterinnen haben professionelle Erfahrung in der Arbeit mit von sexualisierter Gewalt betroffenen Menschen und sind speziell zum „Fonds sexueller Missbrauch“ (Ergänzenden Hilfesystem) geschult.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen telefonisch unter der Nr. 0961 33099 Montag bis Freitag von 09:00 – 14:00 Uhr zur Verfügung. Gerne können Sie auch per Email – dornrose@arcor.de – mit uns Kontakt aufnehmen.

Ausstellungen

In den Beratungsräumen von Dornrose e.V. sind im Wechsel Ausstellungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten, die sich auf die Arbeitsinhalte von Dornrose e.V. beziehen, zu sehen.

Interessierte Frauen, die ihre Werke in diesem Rahmen zeigen wollen, sind eingeladen, sich an die Mitarbeiterinnen von Dornrose zur Absprache zu wenden.

Die Ausstellungen können nach telefonischer Anmeldung (0961/33099) von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr bei Dornrose e.V. in der Goethestraße 7 besichtigt werden.

Termine

Neues Gruppenangebot
Dornrose e.V. lädt Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, zu dieser offenen Gruppe ein. Die Inhalte der Gruppe beziehen sich auf Themen, die das Selbstbewusstsein stärken, die Hilfe zur Selbsthilfe anregen und so auch neue Lebensperspektiven entdecken lassen. Die Gruppe wird von einer Mitarbeiterin angeleitet.
Ab Oktober 2016 finden diese Treffen an jedem 1. und 3. Montag im Monat statt.

Das nächste Treffen findet von 16:00 bis 17:30 Uhr in den Räumen von Dornrose e.V. in der Goethestraße 7 statt.

Anmeldung
Falls Sie neugierig geworden sind und mehr wissen möchten, dann melden Sie sich doch einfach unter der Tel. Nr. 0961/33099 (Mo. bis Fr.: 09:00 Uhr bis 13.30 Uhr) oder Sie laden sich das Anmeldeformular herunter und senden uns dieses ausgefüllt per Email oder Post zurück.